E ine Landingpage hat genau eine Aufgabe: Besucher zu einer Handlung führen. Trotzdem konvertieren die meisten Landingpages schlecht – und fast immer aus denselben Gründen. Die drei größten Conversion-Killer: ein unklares Nutzenversprechen, konkurrierende Handlungsaufforderungen und Formulare mit zu vielen Pflichtfeldern. Hier sind alle typischen Landingpage-Fehler – und ihre Lösung.

Fehler 1: Das Nutzenversprechen bleibt unklar

Besucher entscheiden in Sekunden, ob sie bleiben. Wenn die Headline nicht sofort beantwortet, was es hier gibt und warum es sich lohnt, ist der Besucher weg – egal wie gut der Rest ist. Lösung: Die erste Bildschirmhöhe beantwortet drei Fragen: Was bekomme ich? Warum hier? Was ist der nächste Schritt?

Fehler 2: Zu viele Handlungsaufforderungen

Newsletter, Download, Anruf, Kontaktformular und Social-Media-Buttons auf einer Seite – wer alles anbietet, bekommt nichts. Eine Landingpage hat ein Ziel und einen wiederholten Call-to-Action. Jedes weitere Angebot senkt die Conversion messbar.

Fehler 3: Formulare als Hürde

Jedes Pflichtfeld kostet Anfragen. Firmenname, Telefonnummer, Budget – alles verzichtbar für den Erstkontakt. Name, E-Mail, Nachricht reichen; alles Weitere klärt das Gespräch.

Fehler 4: Kein Vertrauen aufgebaut

Behauptungen ohne Belege konvertieren nicht. Referenzen, konkrete Projektbeispiele und echte Zahlen gehören auf jede Landingpage – idealerweise direkt neben dem Call-to-Action, wo der Zweifel entsteht.

Fehler 5: Ablenkung durch Navigation

Eine Kampagnen-Landingpage braucht keine vollständige Hauptnavigation – jeder Menüpunkt ist ein Ausgang. Reduziere die Fluchtwege, besonders bei bezahltem Traffic: Wer für Klicks aus Google Ads zahlt, kann sich Streuverluste auf der Zielseite nicht leisten.

Fehler 6: Mobil nicht durchdacht

Formulare, die auf dem Smartphone nicht bedienbar sind, Buttons unter der Daumenzone, Ladezeiten über drei Sekunden: Der Großteil des Kampagnen-Traffics ist mobil – die Landingpage muss es auch sein.

Häufige Fragen zu Landingpages

Wie lang darf eine Landingpage sein?

So lang wie nötig, um Einwände auszuräumen – erklärungsbedürftige Angebote brauchen mehr Raum als einfache. Entscheidend ist die Reihenfolge: Nutzen zuerst, Details danach, CTA immer erreichbar.

Landingpage oder normale Unterseite?

Für Kampagnen mit einem klaren Ziel: eigene Landingpage ohne Ablenkung. Für dauerhafte organische Sichtbarkeit: strukturierte Leistungsseiten. Beides folgt denselben Grundregeln – die Übersicht liefert unser Artikel zu den häufigsten Webdesign-Fehlern; die Umsetzung unser WordPress Webdesign.

Wie messe ich, ob meine Landingpage funktioniert?

Über die Conversion-Rate: Anfragen geteilt durch Besucher. Alles unter 1 Prozent bei bezahltem Traffic deutet auf ein Problem in Nutzenversprechen, Formular oder Ladezeit hin.

Lohnt sich A/B-Testing schon bei wenig Traffic?

Unter etwa 100 Conversions pro Variante sind Testergebnisse statistisch wertlos. Bei geringem Volumen bringen klare Grundlagen mehr als Feintuning an Button-Farben.

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