D ie meisten Websites scheitern an ihren Texten: zu technisch, zu vage, zu sehr aus der Innensicht geschrieben. Besucher wollen in Sekunden verstehen, was es gibt und was es ihnen bringt – wer das verfehlt, verliert sie an die Konkurrenz. Hier sind die häufigsten Kommunikationsfehler bei Website-Texten und wie Du sie behebst.

1. Die Innensicht-Falle

„Wir sind ein dynamisches Team mit langjähriger Erfahrung“ – Sätze über Dich statt über den Kunden. Der Test: Beginnen Deine Absätze mit „Wir“ oder mit dem Problem des Lesers? Gute Website-Texte drehen die Perspektive: erst der Nutzen, dann der Absender.

2. Fachjargon statt Klarheit

Was intern präzise klingt, ist für Kunden ein Filter: Wer den Begriff nicht kennt, fühlt sich falsch. Schreibe so, dass ein interessierter Laie folgen kann – Fachbegriffe erklären, nicht voraussetzen. Das hilft doppelt: Auch Suchmaschinen und KI-Systeme verstehen klare Sprache besser.

3. Vage Superlative

„Höchste Qualität“, „innovative Lösungen“, „maßgeschneidert“ – Wörter ohne Beweis überzeugen niemanden. Ersetze jede Behauptung durch etwas Konkretes: eine Zahl, ein Beispiel, eine Referenz. Aus „schnelle Umsetzung“ wird „Launch in 4 bis 6 Wochen“.

4. Textwände ohne Struktur

Niemand liest online Fließtext-Blöcke. Zwischentitel alle drei bis vier Absätze, Listen für Aufzählungen, ein Gedanke pro Absatz – die Struktur trägt die Botschaft, auch beim Überfliegen.

5. Kein nächster Schritt

Texte, die informieren und dann einfach enden, verschenken die Anfrage. Jede Seite schließt mit einer konkreten Handlungsaufforderung – was soll der Leser jetzt tun, und warum lohnt es sich?

6. Einmal geschrieben, nie gepflegt

Veraltete Preise, überholte Angebote, tote Aussagen – Texte sind Bestand, kein Denkmal. Regelmäßige Pflege hält Inhalte glaubwürdig und sichtbar, systematisch organisiert über SEO Content.

Häufige Fragen zu Website-Texten

So lang, wie die Frage des Lesers es verlangt – nicht länger. Eine Leistungsseite braucht vollständige Antworten auf echte Kundenfragen; Füllabsätze für die Wortzahl schaden mehr, als sie nützen.

Beides funktioniert – entscheidend ist Konsequenz. Die Anrede ist Teil der Markenidentität und sollte zur Zielgruppe und Tonalität passen, festgehalten in der Markenstrategie. Ein Wechsel mitten auf der Website wirkt dagegen unentschlossen – und fällt Besuchern sofort auf.

Fachwissen kommt am besten von Dir, Struktur und Wirkung am besten von jemandem, der Website-Texte hauptberuflich schreibt. Die Kombination aus beidem liefert meist die überzeugendsten Ergebnisse.

Lies ihn laut vor – stockst Du oder verlierst den Faden, geht es dem Leser genauso. Ein zweiter Test: Lässt sich jeder Absatz in einem Satz zusammenfassen?

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