S chlechtes Webdesign erkennst Du an neun typischen Warnzeichen – und die meisten davon kannst Du ohne Fachwissen selbst prüfen: langsame Ladezeiten, fehlende mobile Darstellung, unübersichtliche Navigation, veraltete Optik. Hier ist die Checkliste, mit der Du Deine eigene Website (oder ein Agentur-Angebot) in zehn Minuten ehrlich bewertest.

1. Die Seite lädt spürbar langsam

Mehr als drei Sekunden bis zum sichtbaren Inhalt? Teste mit Google PageSpeed Insights – rote Core-Web-Vitals-Werte sind ein objektives Warnzeichen, das auch Rankings kostet.

2. Mobil bricht das Layout

Abgeschnittene Texte, winzige Buttons, horizontales Scrollen: Wenn die Website auf dem Smartphone nicht sauber funktioniert, verlierst Du die Mehrheit Deiner Besucher – und Googles Mobile-First-Bewertung.

3. Man findet nichts

Der Drei-Klick-Test: Findet ein Fremder Leistung, Preisinfo und Kontakt in je drei Klicks? Verschachtelte Menüs und unklare Begriffe sind Struktur-, nicht Geschmacksfehler.

4. Die Optik wirkt zehn Jahre alt

Winzige Schrift, Schlagschatten-Buttons, Stockfotos mit Handschlag: Veraltetes Design untergräbt Vertrauen – Besucher schließen vom Auftritt auf die Arbeitsweise.

5. Kein erkennbares Ziel

Wenn unklar bleibt, was Besucher tun sollen – anrufen? anfragen? kaufen? – fehlt die Conversion-Grundlage. Jede Seite braucht einen eindeutigen nächsten Schritt.

6. Texte ohne Aussage

„Wir bieten innovative Lösungen für Ihre individuellen Anforderungen“ – Sätze, die auf jede Firma passen, überzeugen niemanden. Konkrete Leistungen, Zahlen und Beispiele sind der Maßstab.

7. Inkonsistentes Erscheinungsbild

Vier Schriften, sieben Farben, Buttons in drei Stilen: fehlende Systematik wirkt unprofessionell. Ein sauberes Erscheinungsbild folgt einem Corporate Design mit klaren Regeln.

8. Unsicher unterwegs

Kein HTTPS, Browser-Warnungen, uralte Copyright-Jahre im Footer: Signale, dass die Website nicht gepflegt wird – technisch wie inhaltlich.

9. Unsichtbar in Google

Wenn selbst die Suche nach dem eigenen Firmennamen die Website nicht klar findet, stimmen Grundlagen nicht – Indexierung, Struktur oder Inhalte.

Und jetzt: reparieren oder neu?

Ein bis zwei Warnzeichen lassen sich im Bestand beheben. Ab drei strukturellen Problemen – Technik, Mobile, Struktur – ist ein Relaunch meist wirtschaftlicher als Flickwerk. Die Detailanalyse liefert unser Artikel zu den zehn häufigsten Webdesign-Fehlern; eine ehrliche Einschätzung Deiner Website bekommst Du im kostenlosen Erstgespräch zu unserem WordPress Webdesign.

Häufige Fragen zu schlechtem Webdesign

Reicht ein einzelnes Warnzeichen schon als Alarmsignal?

Nicht zwangsläufig – ein einzelnes Problem lässt sich meist gezielt beheben. Kritisch wird es, sobald mehrere Warnzeichen aus unterschiedlichen Bereichen gleichzeitig auftreten.

Kann ich die Checkliste auch bei einer neuen Agentur anwenden?

Ja – prüfe bestehende Referenzprojekte der Agentur genau mit dieser Liste, bevor Du Dich entscheidest. Das zeigt schneller als jedes Verkaufsgespräch, wie sauber dort gearbeitet wird.

Veröffentlicht am