E s gibt mittlerweile sehr viele kreative Web-Typografien und Google Fonts ist dabei eine sehr gute Ressource für digitale Designer. Alle Schriftarten sind Open-Source, was sie zu einer praktikablen Option für die kommerzielle und private Nutzung macht.
Außerdem ist es ein wesentliches Designelement in den neuesten Trends und die Benutzeroberfläche sowie das Download-System sind sehr intuitiv und komfortabel. Hier kann man sehr einfach alle verfügbaren Schriften und Stile miteinander vergleichen. Welche Schrift zu Deiner Marke passt, ist übrigens keine Geschmacksfrage, sondern Teil eines durchdachten Corporate Designs – und auf der Website eine Frage von Ladezeit und Lesbarkeit, wie wir sie im WordPress Webdesign lösen.
Doch was sind unsere Lieblings-Google-Schriftarten? Hier listen wir unsere Top 10 und beleuchten die Vor- und Nachteile der Google Fonts.
Google Fonts und DSGVO: Was Du 2026 beachten musst
Seit einem Urteil des Landgerichts München (Az. 3 O 17493/20) gilt: Wer Google Fonts direkt von Google-Servern lädt, überträgt die IP-Adresse seiner Besucher ohne Einwilligung an Google in die USA – ein Verstöß gegen die DSGVO. Die rechtssichere Lösung ist einfach: Schriftarten lokal hosten, also die Font-Dateien herunterladen und über den eigenen Server ausliefern, statt sie bei jedem Seitenaufruf von Google zu laden. So findet keine Datenübertragung an Dritte statt – ganz ohne Cookie-Banner für diesen Zweck.
Bei WordPress-Websites reicht ein Blick auf den eigenen Quellcode oft nicht aus: Viele Themes und Plugins binden Google Fonts im Hintergrund automatisch ein, ohne dass es auf den ersten Blick sichtbar ist. Genau das prüfen wir bei jedem Projekt im Rahmen unseres WordPress Hostings.
1. Roboto
Roboto ist eine serifenlose Schriftart, die sauber, modern und auf digitalen Bildschirmen gut lesbar ist. Sie wird seit vielen Jahren von Google verwendet und ist in über 100 Sprachen verfügbar.
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Stärken:
- Klar, neutral und technisch präzise
- Extrem gut lesbar auf Displays jeder Größe
- Einsatz: Ideal für Tech-Produkte, Dashboards und Apps mit sachlichem Anspruch.
2. Open Sans
Open Sans ist eine serifenlose Schrift, die leicht, offen und gut lesbar ist. Sie wurde für die Verwendung im Internet entwickelt und ist in über 800 Sprachen erhältlich.
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Stärken:
- Freundlich und neutral zugleich
- Hohe Lesbarkeit auch in kleinen Schriftgrößen
- Einsatz: Bewährter Allrounder für Corporate-Websites und Business-Auftritte.
3. Lato
Lato ist eine serifenlose Schrift, die warm, menschlich und gut lesbar ist. Sie wurde von Łukasz Dziedzic entworfen und ist in über 60 Sprachen erhältlich.
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Stärken:
- Warme, humanistische Anmutung
- Wirkt seriös, ohne steif zu sein
- Einsatz: Passt zu Marken, die Nähe und Vertrauen vermitteln wollen, etwa im Beratungs- oder Gesundheitsbereich.
4. Droid Sans
Droid Sans ist eine serifenlose Schrift, die für mobile Geräte entwickelt wurde. Sie ist leicht, sauber und auf kleinen Bildschirmen gut zu lesen. Sie ist in über 100 Sprachen erhältlich.
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Stärken:
- Kompakt und robust
- Bleibt auch bei kleinen Schriftgrößen klar lesbar
- Einsatz: Gut geeignet für mobile-first Projekte mit viel Text auf wenig Fläche.
5. Ubuntu
Ubuntu ist eine serifenlose Schrift, die für das Ubuntu-Betriebssystem entwickelt wurde. Sie ist leicht, menschlich und einfach zu lesen. Sie ist in über 30 Sprachen verfügbar.
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Stärken:
- Eigenständiger, leicht verspielter Charakter
- Gute Unterscheidbarkeit einzelner Zeichen
- Einsatz: Für Marken mit Tech- oder Open-Source-Bezug, die Persönlichkeit zeigen wollen.
6. PT Sans
PT Sans ist eine serifenlose Schrift, die leicht, offen und einfach zu lesen ist. Sie wurde von ParaType entwickelt und ist in über 100 Sprachen erhältlich.
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Stärken:
- Klar und zurückhaltend
- Funktioniert gut in Kombination mit Serifenschriften
- Einsatz: Solide Wahl als Fließtext-Schrift neben einer prägnanten Headline-Schrift.
7. Cousine
Cousine ist eine serifenlose Schrift, die leicht, locker und einfach zu lesen ist. Sie wurde von Steve Matteson entworfen und ist in über 70 Sprachen erhältlich.
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Stärken:
- Monospace-Charakter mit lockerer Wirkung
- Gut lesbar auch in längeren Textblöcken
- Einsatz: Passend für Entwickler-Tools, Code-Beispiele oder technische Dokumentationen.
8. Raleway
Raleway ist eine serifenlose Schrift, die leicht, elegant und einfach zu lesen ist. Sie wurde vom Schriftgestalter Jeremy Tankard entworfen und ist in über 80 Sprachen erhältlich.
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Stärken:
- Elegant und schlank
- Starke Wirkung in großen Schriftgrößen
- Einsatz: Beliebt für Headlines bei Design-, Mode- oder Lifestyle-Marken.
9. Source Sans Pro
Source Sans Pro ist eine serifenlose Schrift, die humanistisch, offen und leicht zu lesen ist. Sie wurde von Paul D. Hunt entworfen und ist in über 100 Sprachen erhältlich.
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Stärken:
- Humanistisch und vielseitig
- Große Schriftschnitt-Auswahl
- Einsatz: Flexibler Allrounder für Websites mit viel Fließtext, etwa Blogs oder Magazine.
10. Merriweather
Merriweather ist eine Serifenschrift, die robust, konservativ und leicht zu lesen ist. Sie wurde von Jason Santa Maria entworfen und ist in über 70 Sprachen erhältlich.
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Stärken:
- Serifenschrift mit hoher Lesbarkeit auf Bildschirmen
- Wirkt seriös und redaktionell
- Einsatz: Ideal für Blogartikel, Magazine oder Marken mit journalistischem Anspruch.
Häufige Fragen zu Google Fonts
Was sind die Vorteile von Google Fonts?
Google Fonts sind kostenlos, leicht und schnell ladbar, was sie zu einer guten Wahl auch für Websites mit begrenzter Bandbreite macht. Viele Schriftfamilien sind zudem in über 100 Sprachen verfügbar – praktisch für mehrsprachige Websites.
Was sind die Nachteile von Google Fonts?
Nicht jede Schriftfamilie bietet alle Schnitte (fett, kursiv, verschiedene Stärken), was die gestalterische Flexibilität einschränken kann. Werden die Fonts direkt von Google-Servern geladen, entsteht außerdem ein datenschutzrechtliches Risiko – dazu mehr oben im Abschnitt zu DSGVO.
Sind Google Fonts kostenlos nutzbar?
Ja. Alle Google Fonts stehen unter offenen Lizenzen, meist der SIL Open Font License, und dürfen sowohl privat als auch kommerziell kostenlos genutzt werden.
Muss ich Google Fonts DSGVO-konform einbinden?
Ja. Rechtssicher ist ausschließlich das lokale Hosting der Schriftdateien über den eigenen Server, ohne direkte Verbindung zu Google beim Seitenaufruf. Das gilt unabhängig davon, ob die Schrift über ein Theme, ein Plugin oder direkt eingebunden wird.
Welche Google Font passt zu meiner Marke?
Das hängt vom gewünschten Markenauftritt ab: Klare, sachliche Marken passen oft zu Roboto oder Open Sans, warme und nahbare Marken zu Lato, elegante Design-Marken zu Raleway. Wir wählen die passende Schrift im Rahmen des Corporate Designs gemeinsam mit Dir aus.
Wie viele Google Fonts gibt es insgesamt?
Inzwischen über 1.000 Schriftfamilien, Tendenz steigend. Für die meisten Websites reichen jedoch ein bis zwei gut kombinierte Schriften völlig aus – mehr Auswahl bedeutet nicht automatisch einen besseren Markenauftritt.
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