E inen Hoster- oder Agenturwechsel schieben viele Unternehmen jahrelang auf – aus Angst vor Ausfall, Datenverlust oder Ranking-Einbruch. Dabei ist ein Website-Umzug bei richtiger Reihenfolge ein Routinevorgang: Die Website läuft während des gesamten Umzugs weiter, und Besucher merken nichts. So funktioniert es.

1. Zugänge und Bestandsaufnahme

Vor dem Umzug braucht es vollständige Zugänge: Hosting, Domain, WordPress-Admin, Datenbank. Genau hier hängt es oft – besonders wenn die alte Agentur die Domain hält. Tipp: Domain und Hosting gehören vertraglich immer Dir, nicht dem Dienstleister.

2. Kopie aufbauen, nicht verschieben

Der sichere Weg: Die Website wird auf dem neuen Server vollständig aufgebaut und getestet, während die alte unverändert weiterläuft. Dateien, Datenbank, SSL-Zertifikat, E-Mail-Konten – alles steht bereit, bevor irgendetwas umgeschaltet wird.

3. Testen auf der neuen Umgebung

Formulare, interne Links, Bilder, Ladezeit: Auf einer Staging-URL wird die Kopie komplett durchgeprüft. Erst wenn alles funktioniert, folgt der Umzugsmoment.

4. DNS umstellen – der eigentliche Umzug

Die Domain zeigt per DNS-Änderung auf den neuen Server. Richtig vorbereitet (niedrige TTL, identische Inhalte auf beiden Servern) dauert die Umschaltung Minuten – ohne Ausfallfenster. Die alte Umgebung bleibt einige Tage als Fallback bestehen.

5. Nachkontrolle

SSL prüfen, E-Mails testen, Google Search Console beobachten. Bleiben die URLs identisch, passiert mit den Rankings: nichts. Ändert sich beim Umzug auch die URL-Struktur, greift zusätzlich die Relaunch-SEO-Checkliste.

Häufige Fragen zum Website-Umzug

Baue die WordPress-Version zuerst als vollständige Kopie auf dem neuen Server auf und teste sie unter einer Staging-Adresse. Wenn Formulare, Links, Bilder und Ladezeit funktionieren, senkst Du die TTL der DNS-Einträge und stellst die Domain auf den neuen Server um. Die alte Website bleibt online, bis die Umstellung überall angekommen ist. So landet kein Besucher auf einer leeren Seite. Unser WordPress-Umzug übernimmt jeden dieser Schritte.

Behalte die URLs bei, wo es geht. Jede Adresse, die sich ändert, bekommt eine 301-Weiterleitung auf ihr neues Gegenstück, eins zu eins und ohne Ketten. Übernimm Titel, Meta-Beschreibungen und interne Links und prüfe in den ersten Wochen die Indexierung in der Google Search Console. Die vollständige Liste steht in unserer SEO-Checkliste für den Website-Relaunch.

Vorbereitung und Test brauchen wenige Tage, die Umschaltung selbst Minuten. Insgesamt ist ein Standard-Umzug in ein bis zwei Wochen abgeschlossen – inklusive Puffer und Nachkontrolle.

Website-Umzug startet bei 490 Euro – inklusive Test, DNS-Umstellung und Nachbetreuung. Details auf der Seite zum WordPress-Umzug.

Praktisch nur, wenn sie Domain oder Zugänge hält. Deine Inhalte gehören Dir – wir übernehmen auf Wunsch die komplette Kommunikation und den Transfer, damit der Wechsel sachlich bleibt.

Nein, wenn die Postfächer vor der DNS-Umstellung auf dem neuen Server angelegt und bestehende Mails übertragen werden. Kritisch wird es nur, wenn E-Mail vergessen und erst nach der Umschaltung bedacht wird.

Nein – Domain und Hosting sind zwei getrennte Dinge. Die Domain kann bleiben, wo sie ist, und einfach auf den neuen Server zeigen.

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